Sparsame Haushaltsgeräte im Internet – jeder Bürger kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung hat die Landeslizenz für die Datenbank www.spargeraete.de – Besonders sparsame Haushaltsgeräte – bis zum 30.06.2009 verlängert.
Nutzen Sie diese Hilfe, um bei Neuanschaffungen von Haushaltsgeräten, wie Kühl-, Gefriergeräte, Wasch- und Spülmaschinen und Wäschetrockner, auch das effizienteste Gerät auszuwählen.
Beim Kauf besonders sparsamer Geräte können die eventuellen Gerätemehrkosten durch langjährig niedrigere Verbrauchskosten oftmals mehr als kompensiert werden. Dies gewinnt in Zeiten ständig steigender Energiepreise an wachsender Bedeutung.
Mit Ihrer Entscheidung entlasten Sie Ihren Geldbeutel und helfen mit, durch die Stromeinsparungen den Ausstoß von CO2 und anderen klimaschädlichen Gasen zu reduzieren und sich damit aktiv am Klimaschutz zu beteiligen.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Sechs Schritte zum Energiesparhaus: Dachdämmung

Sternenklare Frostnächte in Hessen hüllten die Dächer in den vergangenen Wochen in winterliche Reifstimmung. Jedoch nicht überall. An vielen Dächern sieht man am Morgen, dass ganze Flächen oder Streifen vom Reif frei bleiben. Dies ist der Fall, wenn der Wärmeschutz schlecht ist und z. B. nur aus 3,5 oder 5 cm dicken Holzwolleleichtbauplatten besteht. Das ist so dünn, dass die teure Heizwärme fast ungehindert entweichen kann.

Was hilft dagegen? Wer künftig sein Dach neu eindeckt, ausbaut oder die Innenbekleidung erneuert, baut am besten eine vernünftige Wärmedämmung ein.  Der Dämmstoff wird in der Regel zwischen den Sparren angebracht. Das Land Hessen empfiehlt mindestens  20 cm Dämmstoff. Das ist nicht zu viel, denn ein neues Dach hält gut und gerne 50-80 Jahre. Wer es also gleich richtig macht, muss sich nicht in 10 oder 15 Jahren bei 1,00 €/l Öl oder m³ Erdgas darüber ärgern, dass seine Heizkosten unerträglich werden. Mit einem gut gedämmten Dach kann man künftigen Energiepreissteigerungen gelassen entgegen sehen

Womit dämmen? Das muss fallweise entschieden werden: Der Dachdeckermeisterbetrieb hat hier die Erfahrung. Vorteile haben Glas- und Steinwollematten oder -keile, weil sie sich gut an alle Unebenheiten des Daches anpassen. Unser Tipp: Eine Übersicht gibt eine Energiespar-Information zur Dämmung des Steildaches (Nr. 6), die unter www.energiesparaktion.de herunter ladbar ist.

Eine gute Dachdämmung hat 3 Vorteile:

Erstens: Die Dämmung zahlt sich selbst aus den eingesparten Heizkosten zurück (die Dämmung, nicht die Neueindeckung). Die Einsparung durch Dachdämmung liegt meist zwischen 10 und 20 %, je nachdem wie gut oder schlecht der alte Wärmeschutz war.

Zweitens: Behaglichkeit im Winter. Die Dachschräge wird nicht mehr so kalt, es entsteht kein Zugluftgefühl mehr im Dach. Man fühlt sich wohler in Dachräumen.

Drittens: Sommerlicher Wärmeschutz. Auch die Sonnenhitze bleibt draußen, denn der Dämmstoff dämmt in beide Richtungen. Und was an Sonnenwärme nicht ins Dach reinkommt, muss auch nicht rausgelüftet werden. Schlafen unterm Dach wird auch in heißen Sommern angenehmer.

Weitere Informationen bietet die homepage der „Hessischen Energiespar-Aktion“ unter www.energiesparaktion.de

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung.