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IKEK: Ein Blick in die Kristallkugel

Engagierte Diskussionen zur Entwicklung der Gemeinde Aarbergen im ersten IKEK-Forum

Ein rosiger Ausblick in die Zukunft oder harte Projektarbeit? Auch darüber diskutierten die rund 40 Vertreter/innen aus allen Ortsteilen Aarbergens gemeinsam mit dem Team Stadt-Land-Plus und Bischoff & Partner, Julia Müller, Gabriele Walkenbach und Dr. Ulrich Wendt im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms IKEK (integriertes kommunales Entwicklungskonzept).

Laut den ersten Ergebnissen der Bestandsanalyse droht auch in Aarbergen eine Überalterung der Bevölkerung. Das heißt, es müssen gute Bedingungen geschaffen werden, um die sozialen Strukturen für Jung und Alt zu stärken, und besonders für junge Leute und Familien soll ein Zuzug in die Gemeinde attraktiv erscheinen. Die Weichen dazu können mit sinnvollen und nachhaltigen Projekten in verschiedenen Handlungsfeldern gestellt werden. Z.B. im Bereich:

  • Siedlungsentwicklung, Ortsbild
  • Infrastruktur, Versorgung und Mobilität
  • Dorfgemeinschaft, Bildung, Freizeit und Soziales
  • Wirtschaft, Tourismus, Natur- und Umweltschutz

 

Ein besonderes Augenmerk kann dabei auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde gerichtet werden. Ein ausgewogener Branchenmix, der neben einigen größeren Unternehmen auch in einer Vielzahl von kleinen und mittelständischen Betrieben vielen Berufsgruppen Arbeitsplätze bieten kann, ist anzustreben.  Auch die bestehenden sozialen Strukturen, die Bildungseinrichtungen und die Versorgungsinfrastruktur sollen neben dem Naturschutz, der nachhaltigen Landwirtschaft, Kultur und Tourismus, im Hinblick auf das Zusammenleben der Generationen gestärkt werden.

 

Im zweiten Forum, Mitte August, sollen das Leitbild, die Handlungsfelder und Entwicklungsziele verabschiedet werden. Im Anschluss geht es an die Konkretisierung der vielen Projektideen, die in den Ortsteilversammlungen bereits erarbeitet wurden. Sie sollen vom IKEK-Team genauer beleuchtet und auf die kommunale Bedeutung und Machbarkeit diskutiert werden.  Da heißt es bei der Fülle der Themen: Ärmel hochkrempeln und kühlen Kopf bewahren.

 

Auf der Gemeindehomepage www.aarbergen.de  sind alle Ansprechpartner und Informationen stets aktuell einzusehen. Auch über den eigens für die Dorfentwicklung eingerichteten Instagram-Account www.instagram.com/zukunftaarbergen können sich alle Interessierten über den weiteren Fortgang informieren.

 

 

11.07.2019 15:00